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Suchtprävention am Werner-von-Siemens-Gymnasium

Jedes Jahr finden am WvSG zahlreiche Veranstaltung zum Thema Suchtprävention statt. Zuständig für die Koordinierung ist dafür Herr Bründl (StD) als Suchtberater unserer Schule. Er ist Mitglied des Sucht-AK-Regensburg des Gesundheitsamts. Ärzte, Polizei, Jugendamt, Jugendschutzstellen, Psychologen treffen sich dort regelmäßig, um sich über die Entwicklung im Suchtbereich zu auszutauschen.

Mit der Suchtprävention wird bereits in der Unterstufe (ab 6.Kl.-8.Kl.) begonnen, wobei hier besonders Wert darauf gelegt wird, die Kinder stark zu machen, damit sie nicht so leicht suchtanfällig werden. Mit dem bundesweiten Wettbewerb "BE SMART - DON'T START" soll den Schülerinnen und Schülern ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen aunzufangen. Unterstützt wird der Wettbewerb, der heuer bereits zum 16. Mal stattfindet, durch die Deutsche Krebshilfe e.V., die BZgA, die AOK, die Deutsche Herzstiftung und die Deutsche Lungenstiftung sowie durch weitere öffentliche und private Institutionen.
Es hat sich gezeigt, das der Wettbewerb von Schülerinnen, Schülern und Lehrern sehr gut akzeptiert wird und sich der Raucherbeginn verzögert bzw. sich die Anzahl der Raucher in den Stufen 6-8 reduziert. Das Stigma, beim Rauchen nicht mitzumachen und sich damit eventuell Anfeindungen auzusetzen, tritt aufgrund des Wettbewerbs in den Klassen nicht auf.

Das Hauptaugenmerk liegt bei der Suchtprävention auf der Mittelstufe (8.-10.Kl). Mit unterschiedlichen Aktionen versuchen die Lehrer das breitgefächerte Thema Sucht in den verschiedenen Jahrgangsstufen zu vermitteln. Im Dezember besuchten Mitglieder der Anonymen Alkoholiker (AA) eine 9. und zwei 8. Klassen und sprachen mit Ihnen über Ihren Weg in die Alkoholsucht.

Klarsicht - Mitmachparcour LogoKlar sehen, den Durchblick haben und sich nichts vormachen. Den Mitmach-Parcour "Klarsicht" der BZgA durften dieses Schuljahr alle 9. Klassen durchlaufen. Der MitmachParcours KlarSicht besteht aus acht Stationen, die interaktiv und spielerisch über die Themen Tabak- und Alkoholkonsum informieren und die persönliche Auseinandersetzung damit fördern. An allen Stationen steuern Moderatorinnen und Moderatoren das Geschehen, sie informieren und diskutieren in Kleingruppen mit den Schülerinnen und Schülern.

Einzelne Klassen der 9./ 10. Jahrgangsstufe besuchte die Theatergruppe Chapeau Claque aus Bamberg. Sie zeigten in den Klassenzimmern "Am Limit" - ein interaktive Theaterstück zum Thema Koma-Saufen. Die Schauspieler führten eine mögliche Partysituation vor und forderten die Schüler auf, ihre Sicht der Dinge einzubringen und die Geschichte zu hinterfragen.

Ein weiteres Thema bildete das Projekt „NEIN DANKE – ohne mi“, das auf der Grundlage des Präventionsprojektes „Prävention im Team" (PIT) von den Präventionsbeamten der Polizeiinspektion Regensburg Nord erarbeitet wurde. Zu Gast an der Schule war in drei 8. Klassen der Präventionsbeauftragte der Polizei der Polizeiinspektion 1 in Regensburg. Ziel ist neben der Information zu verschiedenen Süchten vor allem, die Kinder stark zu machen, um eigenstädig ihre Meinung und Ansichten gegenüber Freunden und Mitschülern zu vertreten. Sich "Nein" sagen trauen, auch wenn man dann als Außenseiter oder als "uncool" gilt.

Einige Klassen der 10. Jahrgangsstufe werden in diesem Schuljahr noch von Mitglieder des Vereins Suchtprävention und Genesung e.V. besucht. Unter dem Titel "Einfach menschlich" geben Betroffene  Antworten auf viele Fragen:  Was ist  sucht? Wann fängt Sucht an? Wie fühlt sich Sucht an? Welche Wege gibt es heraus?, Wie verhält man sich im Kontakt mit einem/ einer Süchtigen? Wo finden man Hilfe als Süchtiger oder Angehöriger?...

In Zusammenarbeit mit der AOK fand ein Aktionstag statt. Auch hier konnten Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe an verschiedenen Stationen erleben wie sich Alkohol oder andere Drogen auf den Körper und sein Reaktionsvermögen auswirken.

Die Schule versucht, alle Klassen immer wieder an verschiedenen Aktionen teilnehmen zu lassen. Trotzdem sind dies nur Highlights. Das Thema sucht ist ein Tagesgeschäft, alle Lehrer sind angesprochen das Thema in ihren Unterricht mit einzubauen und zu behandeln. Besonders dann, wenn Problem auftreten.

Sollten Sie als Eltern bemerken, dass  etwas vorfällt, z. B. Alkohol in der Schule, verstärktes Komasaufen, Drogenkonsum,... wenden Sie sich entweder an die Klassleiter, den Suchtbeauftragten Herrn Bründl oder den Elternbeirat.

Infos zur Sucht finden Sie im Internet auf der Seite der Suchtarbeitskreise Oberpfalz

www.suchtinfo-oberpfalz.de

Elternbriefe

 

 


 

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