Aktivitäten

Ausstellung

Das Gymnázium Jindřicha Šimona Baara in Domažlice und das Werner-von-Siemens-Gymnasium in Regensburg zeigen die spannenden und interessanten Ergebnisse Ihre Zusammenarbeit.

Das diesjährige Projekt, eine historische und zeitgeschichtliche Recherche, befasst sich mit dem tschechischen Grenzort Folmava,

lange ein bayerisches Dorf mit Namen Vollmau in einem Gebiet mit unsicherer Grenzziehung. Im 18. Jahrhundert kam das Dorf an das Königreich Böhmen, ohne dass dies gravierende Folgen gehabt hätte. Im 20. Jahrhundert aber geriet auch Vollmau in die Auseinandersetzungen um die Zugehörigkeit der deutschböhmischen und sudetendeutschen Gebiete zur neugegründeten ČSR und teilte schließlich deren Schicksal, die „Austreibung" der deutschsprachigen Bevölkerung. Der spärlich wiederbesiedelte Ort verkümmerte im Kalten Krieg am äußersten Rand der sozialistischen Staatenwelt - und veränderte nach 1990 seinen Charakter erneut, dem äußeren Anschein nach grundlegend. Recht abwertend wird er in Domažlice als das „böhmische Las Vegas" bezeichnet.

 

Dieser wechselvollen Geschichte sind jeweils 10 Schüler und Schülerinnen und zwei Lehrkräfte des Jindřich-Simon-Baar-Gymnasiums in Domažlice und des Werner-von-Siemens-Gymnasiums nachgegangen, indem sie Experten und Zeitzeugen befragt haben und (in Horšovský Týn - Bischofteinitz) Archivrecherchen betrieben haben. Das Ergebnis ist eine umfangreiche Broschüre, die man für 5,00 € bei OSTRin Frau Regina Leitner erwerben kann.

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